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Mittwoch, November 08, 2006

Another autumn post from a little town already powdered with fresh early snow


Herbst
Die Blätter fallen, fallen wie von weit,
als welkten in den Himmeln ferne Gärten;
sie fallen mit verneinender Gebärde.
Und in den Nächten fällt die schwere Erde
aus allen Sternen in die Einsamkeit.

Wir alle fallen. Diese Hand da fällt.
Und sieh dir andre an: es ist in allen.
Und doch ist Einer, welcher dieses Fallen
unendlich sanft in seinen Händen hält.
Rainer Maria Rilke
aus: Das Buch der Bilder


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I actually wanted to use other images to go with this poem, but I store my photos in my home computer, so I'll add them next time when I am not hating computers enough after typing and reading from screen a whole day here at the office

Freitag, Mai 26, 2006

Noch eine Kombination, diesmals mit Klavier


Dieses Bild gehoert einem der Amerikanischen Impressionisten, spaeter finde ich heraus, wem genau
Übung am Klavier
Der Sommer summt. Der Nachmittag macht müde;
sie atmete verwirrt ihr frisches Kleid
und legte in die triftige Etüde
die Ungeduld nach einer Wirklichkeit,
die kommen konnte: morgen, heute abend -,
die vielleicht da war, die man nur verbarg;
und vor den Fenstern, hoch und alles habend,
empfand sie plötzlich den verwöhnten Park.
Da brach sie ab; schaute hinaus, verschränkte
die Hände; wünschte sich ein langes Buch -
und schob auf einmal den Jasmingeruch
erzürnt zurück. Sie fand, dass er sie kränkte.
Rainer Maria Rilke, Herbst 1907, Paris, oder Frühjahr 1908, Capri